Eisentoxizität bei Hunden

Anonim

Übersicht über die Eisentoxizität bei Hunden

Eisen ist ein chemisches Element, das normalerweise für die Produktion roter Blutkörperchen im Körper wichtig ist. Es ist in einer Vielzahl von Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminen enthalten. Eisentoxizität tritt am häufigsten bei Hunden nach versehentlicher Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel oder aufgrund von Überdosierungen von Nahrungsergänzungsmitteln auf.

Eisen kommt in einer Vielzahl von Formen vor und wird durch das Wort Eisen (Eisen) angezeigt, was „Eisen enthaltend“ bedeutet. Diese Formulierungen von Eisen sind im Allgemeinen in oralen Eisenergänzungsmitteln enthalten. Die Formen von Eisen, die zu Toxizität führen können, sind:

  • Eisenfumarat
  • Eisen-sulfat
  • Eisen (III) phosphat
  • Eisencarbonat

    Giftige Eisenwerte schädigen den Magen und die Darmschleimhaut. Es kann auch schwere Leber- und Herzschäden verursachen.

    Hunde sind leichter von Eisenüberdosierungen betroffen als Menschen, da sie nicht in der Lage sind, übermäßiges Eisen aus ihrem Körper auszuscheiden. Wenn im Laufe der Zeit niedrige Eisendosen verabreicht werden, kann sich dennoch eine Toxizität entwickeln, da der Körper das bereits vorhandene Eisen nicht loswerden kann.

  • Worauf zu achten ist

    Die Symptome einer Eisenvergiftung bei Hunden können sein:

  • Schläfrigkeit
  • Lethargie
  • Erbrechen
  • Blutiger Durchfall

    Die ersten Anzeichen einer Toxizität treten im Allgemeinen innerhalb von sechs Stunden nach dem Verzehr einer toxischen Menge Eisen auf. Auch ohne Behandlung scheint sich Ihr Hund nach der anfänglichen Magen-Darm-Störung gebessert zu haben. Leider ist es nicht zu einer spontanen Genesung gekommen. Ungefähr 24 Stunden später kommt es zu Durchfall, Leberversagen, Schock und möglichem Koma. Blutungsstörungen können ebenfalls auftreten.

  • Diagnose der Eisentoxizität bei Hunden

    Die Diagnose der Eisentoxizität basiert auf dem Eisengehalt im Blut sowie dem Zugang zu oder der Exposition gegenüber Eisenpräparaten.

    Möglicherweise sind auch Blutuntersuchungen erforderlich, um die Funktion von Leber und Nieren zu bestimmen.

    Röntgenstrahlen können erforderlich sein, um festzustellen, ob sich zusätzliches Eisen im Darmtrakt befindet.

    Behandlung der Eisentoxizität bei Hunden

    Erwarten Sie von Ihrem Tierarzt, dass er einen Krankenhausaufenthalt mit kontinuierlichen intravenösen Flüssigkeiten empfiehlt. Zusätzliche Empfehlungen können umfassen:

  • Der Magen-Darm-Trakt muss dekontaminiert werden, wenn die Einnahme unmittelbar vor der Behandlung erfolgte. Dies geschieht typischerweise entweder durch Erbrechen oder durch Magenspülung (Magenpumpen).
  • Deferoxamin kann verwendet werden, um einen Teil des verbleibenden Darmeisens in eine Verbindung umzuwandeln, die das System nicht beeinträchtigt.
  • Die Eisenwerte im Blut müssen etwa zwei bis drei Tage lang überwacht werden. Dies ist die Zeit, die es dauern kann, bis der Eisengehalt im Blut unter den toxischen Wert fällt.
  • Häusliche Pflege und Prävention

  • Es gibt keine häusliche Pflege für die Eisenvergiftung von Hunden. Sobald die Anzeichen einer Eisenvergiftung erkennbar sind, wird eine sofortige Behandlung durch einen Tierarzt dringend empfohlen.
  • Nach dem Überleben der Eisentoxizität kann es sein, dass Ihr Hund nicht die volle Funktion der Leber oder des Magen-Darm-Trakts hat. Möglicherweise sind spezielle Medikamente für die Lebenszeit und spezielle Diäten erforderlich.
  • Achten Sie auf Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Schwäche und Lethargie. Wenn diese Anzeichen auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Familientierarzt.
  • Die beste Vorsorge besteht darin, Ihrem Hund Ergänzungsmittel nur auf Anweisung Ihres Tierarztes zu geben. Medikamente und Ergänzungsmittel, die für Menschen sicher sein können, können für Haustiere tödlich sein. Stellen Sie außerdem sicher, dass alle Medikamente, einschließlich Nahrungsergänzungsmittel, nicht in die Hände neugieriger Hunde gelangen. Das sichere Aufbewahren von Medikamenten kann viele Tragödien verhindern.