Geschichte der Westminster Dog Show

Anonim

Die Westminster Dog Show ist neben dem Kentucky Derby die älteste kontinuierliche Sportveranstaltung in den Vereinigten Staaten. In diesem Jahr treten die Hunde zum 133. Mal in der sogenannten "Super Bowl of Dog Shows" gegeneinander an.

Die Show hat ihren Ursprung in einer Bar im Westminster Hotel, einem Hotel, das es einst in New York gab. Die ursprünglichen Mitglieder waren Sportler, die Jagdhunde besaßen. Sie wollten Zeiger- und Setterrassen fördern und gründeten dafür den nach dem Hotel benannten Westminster Kennel Club.

Das von den Gründern gewählte Logo ist das von Sensation, einem der Mitglieder gehörenden Zeiger und einem Hund mit angeblich unheimlichen Fähigkeiten. Angesichts der Popularität von Shows in Großbritannien und Philadelphia beschlossen sie, eine Show in New York zu starten. 1877 veranstaltete der Club seine erste Hundeausstellung, die "First Annual New York Bench Show of Dogs".

Die Show fand ursprünglich in Gilmore's Gardens auf der Madison Avenue statt und war eine viertägige Veranstaltung mit 1.201 Hunden. 1880 fand die Show im Madison Square Garden statt. Die folgenden zwei Jahre wurde es am American Institute Fair Building abgehalten, aber 1883 kehrte es in den Garten zurück, wo es seitdem abgehalten wird.

"Best in Show" wurde erst 1907 gewählt, als ein glatter Foxterrier namens Warren Remedy den Titel gewann. Der Hund fuhr fort, "Best in Show" in den folgenden zwei Jahren zu nehmen, was ihn zum einzigen dreifachen "Best in Show" -Sieger in der Westminster-Geschichte machte. Seitdem haben sechs Hunde zwei "Best in Show" -Titel gewonnen: drei Wire Fox Terrier, einen Cocker Spaniel, einen English Springer Spaniel und einen Doberman Pinscher.

Der Club hat seine Regeln im Laufe der Jahre weiterentwickelt, um sowohl auf die zunehmende Beliebtheit als auch auf die Beurteilung von Kontroversen zu reagieren. Zum Beispiel wählten bis in die 1920er Jahre zwei Richter den "Best in Show" -Sieger. Aber eines Jahres war die Entscheidung ins Stocken geraten - ein Richter wollte, dass ein Bullterrier gewinnt, der andere bestand darauf, dass ein Pekinese den ultimativen Titel verdient.

Nach einigen Minuten erfolgloser Auseinandersetzung traf der Schiedsrichter die endgültige Entscheidung - der Bullterrier. Schließlich entschied der Verein, dass nur ein Richter "Best in Show" wählen sollte. Terrier hatten übrigens bemerkenswerte Erfolge in der Show - ein Terrier hat 42 Mal den Hauptpreis gewonnen.

1992 war die Ausstellung auf Hunde beschränkt, die ihren Titel im American Kennel Club, dem führenden Hunderegister des Landes, gewonnen hatten. Heute nehmen mehr als 2.500 Hunde aus 170 Rassen an der Schau teil.