Itraconazol (Sporanox®, Intrafungol®) für Hunde und Katzen | Drug Library 2020

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Übersicht Itraconazol für Hunde und Katzen

  • Itraconazol, bekannt unter den Bezeichnungen Sporanox®, Intrafungol®, Onmel®, ist ein Antimykotikum, das bei Hunden und Katzen angewendet wird, um das Wachstum von Pilzorganismen zu hemmen, indem es die Bildung der Pilzzellwand stört. Es ähnelt in seiner Wirkung anderen verwandten Arzneimitteln wie Miconazol, Fluconazol und Ketoconazol (Nizoral®).
  • Itraconazol wird als synthetisches orales Triazol-Antimykotikum eingestuft. Es kann zur Behandlung von Hautinfektionen sowie von generalisierten systemischen Infektionen angewendet werden.
  • Itraconazol ist nur gegen Pilz- oder Hefeorganismen wirksam. Diese Pilze sind diejenigen, die Hautinfektionen (Dermatophyten) verursachen, die allgemein als "Ringworm" - und Zehennagelinfektionen bekannt sind. Es ist jedoch auch bei einigen schwerwiegenderen Pilzinfektionen wie Blastomykose und Kryptokokkose wirksam. Diese Infektionen können das Gehirn, den Knochen und die Atemwege (Lunge) betreffen.
  • Itraconazol ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und kann nur von einem Tierarzt oder auf ärztliche Verschreibung von einem Tierarzt bezogen werden.
  • Dieses Medikament ist von der Food and Drug Administration nicht für die Anwendung bei Tieren zugelassen, wird jedoch von Tierärzten gesetzlich als extra etikettiertes Medikament verschrieben.

Markennamen und andere Namen von Itraconazol

  • Dieses Medikament ist nur für die Anwendung beim Menschen zugelassen.
  • Humane Formulierungen: Sporanox® (Janssen), Intrafungol®, Onmel®
  • Veterinärmedizinische Formulierungen: Keine

Verwendung von Itraconazol für Hunde und Katzen

  • Itraconazol wird sowohl bei Hunden als auch bei Katzen zur Behandlung von Pilzinfektionen angewendet. Diese Infektionen können Haut, Klauen, Gehirn, Atemwege, Knochen und andere Gewebe betreffen.
  • Zu den mit Itraconazol behandelten Infektionen zählen Kryptokokken (Katzen) und Dermatophyten-Infektionen (Hunde und Katzen).

Vorsichtsmaßnahmen und Nebenwirkungen

  • Während Itraconazol im Allgemeinen sicher und wirksam ist, wenn es von einem Tierarzt verschrieben wird, kann es bei einigen Tieren Nebenwirkungen verursachen.
  • Itraconazol darf nicht bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit oder Allergie gegen das Arzneimittel angewendet werden.
  • Itraconazol darf nicht bei schwangeren oder stillenden Hunden oder Katzen angewendet werden.
  • Die schwerwiegendste Nebenwirkung betrifft die Leber (Hepatitis). Anzeichen von vermindertem Appetit, Gelbsucht, Erbrechen oder Durchfall sollten Ihrem Tierarzt gemeldet werden.
  • Itraconazol kann mit anderen Medikamenten interagieren. Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, um festzustellen, ob andere Medikamente, die Ihr Haustier erhält, mit Itraconazol interagieren können. Solche Arzneimittel umfassen Antazida, Digoxin, Cisaprid, Amphotericin B, verschiedene Beruhigungsmittel wie Diazepam, Alprazolam und Midazolam), Buspiron, Corticosteroide, Ranitidin, Famotidin, Omeprazol, Ivermectin, Phenobarbital, Vincristin, Vinblastin, bestimmte Amitrite, Clomi und Vincristin.
  • Im Vergleich zu einigen anderen Antimykotika (Amphotericin B, Ketoconazol) wurde Itraconazol mit weniger Nebenwirkungen in Verbindung gebracht.
  • Itraconazol kann bei Hunden und Katzen Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust, Depressionen und verminderten Appetit verursachen.

Wie wird Itraconazol angewendet?

  • Itraconazol ist in 100 mg Kapseln, 100 mg Tabletten und als 10 mg / ml Lösung zum Einnehmen erhältlich.

Dosierungsinformation von Itraconazol für Hunde und Katzen

  • Medikamente sollten niemals ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Tierarzt verabreicht werden.
  • Bei Hunden beträgt die übliche Dosis 2, 5 mg bis 5 mg pro Pfund (5 bis 10 mg / kg) ein- bis zweimal täglich oral.
  • Die Dosis für Katzen beträgt 2, 5 bis 5 mg pro Pfund (5 bis 10 mg / kg) alle 12 bis 24 Stunden. Bei Pilzinfektionen ist häufig eine mehrwöchige Behandlung erforderlich.
  • Itraconazol sollte zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden.
  • Die Dauer der Verabreichung hängt von der zu behandelnden Erkrankung, dem Ansprechen auf das Medikament und der Entwicklung von Nebenwirkungen ab. Stellen Sie sicher, dass das Rezept vollständig ist, es sei denn, Ihr Tierarzt weist Sie ausdrücklich an. Auch wenn sich Ihr Haustier besser fühlt, sollte der gesamte Behandlungsplan vollständig sein, um einen Rückfall oder die Entwicklung von Resistenzen zu verhindern.