Nitroprussid (Nitropress®) für Hunde und Katzen | Drug Library 2020

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Übersicht über Nitroprussid für Hunde und Katzen

  • Nitroprussid, allgemein bekannt unter den Bezeichnungen Nitropress® oder Natriumniroprussid, ist ein wirksames intravenöses Arzneimittel zur Bekämpfung von Bluthochdruck, akuter Herzinsuffizienz und Blutdruck bei Hunden und Katzen.
  • Nitroprussid ist ein Glattmuskelrelaxans, das eine Vasodilatation der peripheren Arterien und Venen bewirkt. Die periphere Blutansammlung verringert die venöse Rückkehr zum Herzen. Dies verringert die Arbeitsbelastung des Herzens.
  • Der systemische Gefäßwiderstand ist ebenso wie der arterielle Blutdruck verringert.
  • Die blutdrucksenkende Wirkung von Nitroprussid wird innerhalb von 1 bis 2 Minuten nach der intravenösen Infusion beobachtet und endet fast genauso schnell, wenn die Infusion unterbrochen wird.
  • Nitroprussid ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und kann nur von einem Tierarzt oder auf ärztliche Verschreibung bezogen werden. Es ist auch eine kontrollierte Substanz.
  • Nitroprussid ist von der Food and Drug Administration (FDA) nicht für die Anwendung bei Tieren zugelassen, kann jedoch von Tierärzten als Arzneimittel mit Sonderetikett gesetzlich vorgeschrieben werden.
  • Markennamen und andere Namen von Nitroprussid

  • Dieses Medikament ist nur für die Anwendung beim Menschen zugelassen.
  • Humane Formulierungen: Nitropress® (Abbott); Natriumnitroprussid (Elkin-Sinn). Nitroprussid wird von Arzneimittelherstellern mit einer Vielzahl von Handelsnamen und generischen Formulierungen angeboten.
  • Veterinärmedizinische Formulierungen: Keine
  • Verwendung von Nitroprussid für Hunde und Katzen

    Nitroprussid wird zur Behandlung von:

  • Hypertensive Krisen
  • Akutes kongestives Herzversagen
  • Kontrolle des Blutdrucks bei Verwendung von Hypotonie zur Erleichterung der Operation
  • Vorsichtsmaßnahmen und Nebenwirkungen

  • Nitroprussid ist zwar im Allgemeinen sicher und wirksam, wenn es von einem Tierarzt verschrieben wird, kann jedoch bei einigen Tieren Nebenwirkungen verursachen.
  • Nitroprussid darf nicht bei Tieren mit kompensatorischer Hypertonie bei unzureichender Hirndurchblutung oder bei vasodilatierten Patienten mit septischem Schock angewendet werden.
  • Nitroprussid kann einen starken Blutdruckabfall verursachen. Aus diesem Grund sollte es langsam und vorsichtig unter ständiger Überwachung des Blutdrucks verabreicht werden.
  • Eine weitere möglicherweise tödliche Nebenwirkung wird durch die Anreicherung von Cyanid verursacht. Dieser toxische Effekt kann umgangen werden, indem kürzeste Verabreichungszeiten oder sehr niedrige Infusionsraten sichergestellt werden.
  • Serumelektrolyte, insbesondere Natrium, sollten ebenfalls überwacht werden.
  • Methämoglobinämie ist auch eine mögliche Folge der Anwendung von Nitroprussid.
  • Nitroprussidlösungen sind lichtempfindlich und sollten möglichst lichtgeschützt werden. Durch Lichteinwirkung wird das enthaltene Eisen (III) zu Eisen (III) reduziert, was zu einem Verlust der Wirksamkeit (und einer Farbänderung der Lösung von bräunlich nach bläulich) führt.
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

  • Die blutdrucksenkenden Wirkungen von Nitroprussid können durch ganglionblockierende Medikamente, Vollnarkotika und andere blutdrucksenkende Mittel verstärkt werden.
  • Wie wird Nitroprussid angewendet?

  • Nitroprussid ist als 50-mg-Durchstechflasche Pulver zur Injektion erhältlich
  • Dosierungsinformation von Nitroprussid für Hunde und Katzen

  • Nitroprussid wird Hospilisationspatienten durch eine intravenöse Infusion verabreicht. Nach der Rekonstitution ist Nitroprussid nicht zur direkten Injektion geeignet. Die Lösung, die 50 mg Nitroprussid enthält, wird weiter verdünnt und durch eine Infusionspumpe abgegeben, die die Abgaberate des Medikaments sorgfältig kontrolliert.
  • Der Blutdruck wird im Allgemeinen langsam gesenkt. Am sichersten ist es, die Blutinkremente über einen Zeitraum von vier Stunden zu senken, damit sich die Gehirnblutgefäße anpassen können.
  • Die Dauer der Verabreichung hängt von der zu behandelnden Erkrankung, dem Ansprechen auf das Medikament und der Entwicklung von Nebenwirkungen ab.

    Hunde:

  • Bei Hunden beträgt die übliche Dosis für die Erstinfusion 0, 5 bis 1 µg / Pfund / min (1 bis 2 µg / kg / min). Die Infusionsrate wird im Allgemeinen alle 3 bis 5 Minuten schrittweise erhöht, bis ein arterieller Zielblutdruck erreicht ist.
  • Bei der Behandlung von Herzinsuffizienz wird es manchmal zusammen mit einer aktuellen Dobutamininfusion mit einer Geschwindigkeit von 2, 5 bis 5 µg / Pfund / Minute (5 bis 10 µg / kg / Minute) angewendet.

    Katzen:

  • Bei Katzen beträgt die übliche Dosis für die Erstinfusion 0, 25 µg / Pfund / min (0, 5 µg / kg / min). Die Infusionsrate wird im Allgemeinen alle 3 bis 5 Minuten schrittweise erhöht, bis ein arterieller Zielblutdruck erreicht ist.
  • Bei der Behandlung von Herzinsuffizienz wird es manchmal zusammen mit einer Dobutamin-Infusion mit einer Geschwindigkeit von 0, 5 bis 2, 5 µg / Pfund / min (1 bis 5 µg / kg / min) angewendet.
  • Herz-Kreislauf-Medikamente

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    Kardiologie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

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